Musical »Ich war noch niemals in New York« wird verfilmt

Pressevorstellung in Köln am 15. Mai 2018

(hintere Reihe v.l.): Alexander Dydyna (Drehbuch), Christoph Müller (Mythos Film), Philip Borbély (Managing Director MMC Studios), Sebastian Werninger (UFA Fiction), Armin Laschet (Ministerpräsident NRW), Nico Hofmann (UFA Fiction), Petra Müller (Film- und Medienstiftung NRW), Klaus Graf (Graf Film), (vordere Reihe v.l.): Thomas Kiennast (Kamera), Philipp Stölzl (Regie), Mat Schuh (James), Michael Ostrowski (Fred), Heike Makatsch (Lisa), Katharina Thalbach (Maria), Moritz Bleibtreu (Axel), Florian (Marlon Schramm) und Paul Steinschulte (Universal Pictures). Foto: Birgit Bernds

(hintere Reihe v.l.): Alexander Dydyna (Drehbuch), Christoph Müller (Mythos Film), Philip Borbély (Managing Director MMC Studios), Sebastian Werninger (UFA Fiction), Armin Laschet (Ministerpräsident NRW), Nico Hofmann (UFA Fiction), Petra Müller (Film- und Medienstiftung NRW), Klaus Graf (Graf Film), (vordere Reihe v.l.): Thomas Kiennast (Kamera), Philipp Stölzl (Regie), Mat Schuh (James), Michael Ostrowski (Fred), Heike Makatsch (Lisa), Katharina Thalbach (Maria), Moritz Bleibtreu (Axel), Florian (Marlon Schramm) und Paul Steinschulte (Universal Pictures). Foto: Birgit Bernds

Bisher gab es oftmals Musicalproduktionen auf der Bühne, die durch einen Musicalfilm inspiriert waren, wie zum Beispiel »Saturday Night Fever« (1977). In den letzten Jahren hat sich aber auch der umgekehrte Weg als Erfolg erwiesen, wie Filme, die auf der Grundlage von Bühnenstücken entstanden sind – beispielsweise »The Phantom of the Opera« (2004), »Sweeney Todd« (2007) und »Les Misérables« (2012) – beweisen.
Diese Filme entstanden fast ausschließlich im englischsprachigen Raum, aber nun scheint die Zeit gekommen für einen in Deutschland produzierten Musicalfilm auf Grundlage des Bühnen-Musicals »Ich war noch niemals in New York« (Musik : Udo Jürgens und Buch: Gabriel Barylli und Christian Struppeck). Produziert wird der Film von Regina Ziegler (Ziegler Film), Sebastian Werninger und Nico Hofmann (UFA Fiction) und Christoph Müller (Mythos Film). Koproduzenten sind Klaus Graf (Graf Film), Freddy Burger und Universal Pictures Productions. Das Drehbuch stammt von Alexander Dydyna und Drehbuch Co-Autor Philipp Stölzl, der auch Regie führen wird. Für die Drehbuch Mitarbeit zeichnet Jan Berger verantwortlich, für das Drehbuch Polishing Karsten Dusse. Des weiteren kommen die Musik von Christoph Israel, die Kostüme von Nora Bates, die Maske von Gerd Zeiss, der Ton von Max Thomas Meindl und der Schnitt von Sven Budelmann zum Tragen. Für die Choreographie konnte Christopher Tölle gewonnen werden, der schon bei vielen namhaften Musicals choreographiert hat.

(v.l): Mat Schuh (James), Michael Ostrowski (Fred), Armin Laschet (Ministerpräsident NRW), Heike Makatsch (Lisa), Philipp Stölzl (Regie), Moritz Bleibtreu (Axel), Katharina Thalbach (Maria) und Marlon Schramm (Florian)Foto: Birgit Bernds

(v.l): Mat Schuh (James), Michael Ostrowski (Fred), Armin Laschet (Ministerpräsident NRW), Heike Makatsch (Lisa), Philipp Stölzl (Regie), Moritz Bleibtreu (Axel), Katharina Thalbach (Maria) und Marlon Schramm (Florian)
Foto: Birgit Bernds

Allerdings wird sich die Geschichte des Films gegenüber der des Musicals etwas verändern:

Für Lisa Wartberg (Heike Makatsch), erfolgsverwöhnte Fernsehmoderatorin und Single, steht ihre Show an erster Stelle. Doch dann verliert ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) nach einem Unfall ihr Gedächtnis, kommt ins Krankenhaus und kann sich nur noch an eines erinnern: Sie war noch niemals in New York! Kurzentschlossen flieht Maria und schmuggelt sich als blinder Passagier an Bord eines luxuriösen Kreuzfahrtschiffes.
Gemeinsam mit ihrem Maskenbildner Fred (Michael Ostrowski) macht sich Lisa auf die Suche nach ihrer Mutter und spürt sie tatsächlich auf der »MS Maximiliane« auf. Doch bevor die beiden Maria wieder von Bord bringen können, legt der Ozeandampfer ab und die drei finden sich auf einer unfreiwilligen Reise über den Atlantik wieder. Lisa Iernt an Bord Axel Staudach (Moritz Bleibtreu) und dessen Sohn Florian (Marlon Schramm) kennen. Axel ist so gar nicht Lisas Typ, doch durch eine Reihe unglücklicher Missgeschicke kommen sich die beiden schIießlich näher. Derweil trifft Mutter Maria auf Eintänzer Otto (Uwe Ochsenknecht), der behauptet, eine gemeinsame Vergangenheit mit ihr zu haben — was Maria mangels Gedächtnis natürIich nicht überprüfen kann. Und Fred verliebt sich Hals über Kopf in den griechischen Bordzauberer Costa (Pasquale Aleardi). So verläuft die turbulente Schiffsreise nach New York – mit mehrmaligem Finden und Verlieren der Liebe und jeder Menge Überraschungen.

Bei der Pressevorstellung am 15. Mai 2018 in den MMC Studios in Köln zeigten sich alle am Film Beteiligten begeistert über diese erste deutsche Musicalfilm-Produktion:
Armin Laschet, Ministerpräsident NRW, betonte wie sehr er sich freut, dass der Film – mit Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW – in Köln gedreht wird.
Nico Hofmann und Sebastian Werninger, Produzenten UFA Fiction, freuen sich über die erneute Zusammenarbeit mit Philipp Stölzl, mit dem sie nicht nur die Begeisterung am Genre Musical teilen, sondern auch schon den Film »Der Medicus« auf die Leinwand brachten.
Regina Ziegler (zugeschaltet via Video aus Zürich) erläuterte, wie es zu dem Filmprojekt gekommen ist: Sie bekam die Filmrechte von Udo Jürgens nach der Verfilmung seines Buches »Der Mann mit dem Fagott«, welches er zusammen mit Michaela Moritz geschrieben hatte und nachdem er Stage Entertainment davon überzeugt hatte, »Ich war noch niemals in New York« mit Ziegler Film zu realisieren.
Christoph Müller (Mythos Film Productions) erklärte, wie schwierig es war, die richtigen Darsteller zu finden, die singen, spielen UND tanzen können müssen, aber auch Spaß an den Liedern von Udo Jürgens und vor allem Zeit für die Dreharbeiten haben. Nun freut er sich, diese gefunden zu haben.
Klaus Graf (Graf Film), der auch schon mit Regina Ziegler »Der Mann mit dem Fagott« realisiert hat, war ein enger Freund von Udo Jürgens und freut sich besonders, bei diesem Projekt dabei zu sein.
Für Paul Steinschulte, General Manager Universal Pictures International Germany, ist dieser Film eine spritzige, musikalische Komödie, die gute Laune verspricht und generationsübergreifendes bestes Entertainment. Für ihn ist klar, dass »mit dem besonderen Mix aus Leichtigkeit, Charme, Humor, nachdenklichen Momenten und den grandiosen Hits von Udo Jürgens ein herausragendes Kino-Ereignis entstehen wird.«
Petra Müller (Film- und Medienstiftung NRW) ist die Konstellation des Film-Teams wichtig, um diesen zu fördern, und die Leidenschaft mit der dieses an die Realisierung herangeht. Sie ist zuversichtlich, dass der Film seine Zuschauer findet, genauso wie »Der Medicus«, der 2013 »ihre« erste Filmförderung erhielt.
Philipp Stölzl (Regie und Co-Autor) erstellte in der Vergangenheit unzählige Musikvideos und als sich ihm die Möglichkeit bot, bei einem Musicalfilm mitmachen zu können, »musste ich das machen«. Er glaubt, dass die Zuschauer Musik in einem Film mögen und hoffentlich danach öfter so etwas sehen möchten.
Alexander Dydyna (Drehbuch Autor) erklärte, dass beim Text relativ viel verändert werden musste, weil das Bühnenstück eigentlich so etwas wie eine Revue ist. Um daraus einen emotionalen Film zu erstellen, hatte das Team die große Ehre auch Liedtexte von Udo Jürgens umtexten zu dürfen, um sie auf den Film anzupassen.

Regisseur Philipp Stölzl (hinten) mit seinen Hauptdarstellern, (v.l.): Heike Makatsch, Katharina Thalbach und Moritz BleibtreuFoto: Birgit Bernds

Regisseur Philipp Stölzl (hinten) mit seinen Hauptdarstellern
(v.l.): Heike Makatsch, Katharina Thalbach und Moritz Bleibtreu
Foto: Birgit Bernds

Die Besetzung des Films:

Lisa Wartberg: Heike Makatsch
Axel Staudach: Moritz Bleibtreu
Maria Wartberg: Katharina Thalbach
Otto: Uwe Ochsenknecht
Fred: Michael Ostrowski
Costa: Pasquale Aleardi
Florian Staudach: Marlon Schramm
James: Mat Schuh
Edita: Andreja Schneider
Kapitän: Stefan Kurt

Heike Makatsch (Lisa): »Singen und Tanzen sind meine Leidenschaft, allerdings bin ich kein Profi.« Nachdem sie für den Film »Hilde« schon Gesangsunterricht hatte, freut sie sich nun, mit den Profis das Tanzen zu erlernen.
Moritz Bleibtreu (Axel) musste erst ein wenig darüber nachdenken, diese Rolle anzunehmen, aber das Buch von Alexander Dydyna und letztlich auch die Musik, in ihrer Orchestrierung und Modernität, haben ihn überzeugt, diese Rolle zu spielen. Zudem hofft er, dass sein Gesang »erträglich« ist, da er noch nie in einem Film gesungen hat.
Für Katharina Thalbach fängt nun mit 64 Jahren das Leben (im Musical) an. Thalbach, bekannt als Schauspielerin, aber auch Opernregisseurin und Brecht-Interpretin freut sich sehr, die Rolle der Maria spielen zu dürfen und damit mal das Genre zu wechseln. Als Fan von Musicalfilmen hofft sie, mit diesem Film Menschen glücklich zu machen. »Gerade Sachen, die man noch nie gemacht hat, machen riesigen Spaß. Ich habe zum Beispiel jetzt mit 64 Jahren meine erste Hebefigur hinter mir.«
Michael Ostrowski (Fred) wurde als Österreicher schon immer (im Guten) von Udo Jürgens »verfolgt«, angefangen von der »Tom & Jerry«-Erkennungsmelodie bis zu Theaterstücken, in denen Jürgens-Songs verwendet worden sind. Vor 4 Jahren hat er Udo Jürgens persönlich kennengelernt und freut sich nun, an diesem Film mitzuwirken.
Marlon Schramm (Florian) macht es sehr viel Freude, bei diesem Projekt dabei zu sein. »Ich liebe das Tanzen und das Singen, es ist einfach wundervoll.« Moritz Bleibtreu dazu: »Er kann das besser als alle anderen.«

Der Film »Ich war noch niemals in New York« wird seit Ende April 2018 in Köln, Berlin, Brandenburg und Sofia gedreht und soll im Herbst 2019 in die Kinos kommen.

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