Ein Tanz auf dem Vulkan

Politische 20er/30er-Jahre-Revue mit Musik von Friedrich Hollaender, Paul Abrahams und Kurt Weill, sowie Texten von Tucholsky, Ringelnatz, Brecht u. a.

BuchHorst Maria Merz
BuchManfred Langner
Original TitelEin Tanz auf dem Vulkan
VorlageChansons der 20er bis 30er Jahre sowie die Geschichte Stuttgarts und die Weltgeschichte dieser Zeit
Uraufführung Am 16. Dezember 2016 im Alten Schauspielhaus Stuttgart unter Regie von Manfred Langner
Ein Tanz auf dem Vulkan (Stuttgart 2016)

Produktionen

Handlung

Wie golden waren sie, die ‚wilden‘ Zwanziger Jahre? In Stuttgart wurde ein Bahnhof gebaut, man erstand Kolonialwaren im Kaufhaus Schocken und amüsierte sich abends im Tanz-Café Regina oder im Pavillon Excelsior. Eine überschäumende Zeit voller Lebensfreude, in der man den Frieden genoss, Charleston tanzte und am Abend durch die von Leuchtreklamen erhellten Straßen bummelte? Oder ein Jahrzehnt, das in die Weltwirtschaftskrise taumelte, in der Not und Verarmung kaschiert wurden, und in der politische Auseinandersetzungen zunehmend aggressiver auf den Straßen ausgetragen wurden? Ein rauschendes Fest und ein blindes Stolpern in den Abgrund der Diktatur zugleich?

Und wie heißt es in einem Schlager der Zeit so schön: „Alles kommt einmal wieder, wie es vor Jahren war …“ Nicht nur ein Bahnhofsneubau, auch die nächsten „Zwanziger Jahre“ stehen bald vor der Tür. Schon gleichen heute manche demagogische Sätze den Zitaten der damaligen Zeit, schon werden Grenzen neu gezogen. Wie nahe sind wir dem „Tanz auf dem Vulkan“ wieder?

Quelle: Schauspielbühnen Stuttgart

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