Der Frauenversteher

Musikalische Komödie von Alexander Wartha, Franz Alexander Langer, Susanne Felicitas Wolf und Peter Hofbauer

Musik & LiedtexteAlexander Wartha
Musik & LiedtexteFranz Alexander Langer
Buch Susanne Felicitas Wolf
BuchPeter Hofbauer
Original TitelDer Frauenversteher
VorlageBühnenstück »Liebling, ich zieh ein!« von Susanne Felicitas Wolf (uraufgeführt Frei Bühne Wieden 2013)
Uraufführung Am 14. Februar 2018 im Wiener Metropol (AT) unter Regie von Andy Hallwaxx
Der Frauenversteher (Wien 2018)

Produktionen

Handlung

Das Leben könnte doch so schön, ruhig und beschaulich sein, wenn man sich die Suche nach dem eigenen Glück nicht selbst immer so schwer machen würde. Heinz ist ein erfolgreicher und sensibler Buchautor. In seinem blaukarierten Hemd wirkt er, als könne er kein Wässerchen trüben. Seine Lebensgefährtin, die Krankenhausangestellte Ruth, soll nun endlich bei ihm einziehen, als plötzlich seine exzentrische Ex-Freundin unglücklich vor seiner Wohnungstür steht, weil ihr aktueller Freund ihr nach einem Streit den Laufpass gegeben hat. Die Leolook liebende Fiona ist mit ihrer direkten und aufbrausenden Art genau das Gegenteil der bieder wirkenden, neuen Partnerin des Schriftstellers. Dennoch gibt sich Heinz offen und versucht, allen gerecht zu werden. Somit ziehen beide Frauen in sein trautes Heim. Die anfangs nur als kurze Notlösung gedachte Zweck-WG, in der auch immer wieder Freund und Möchtegern-Macho Georg vorbeischaut, wird zur Dauereinrichtung, denn nichts ist so dauerhaft wie ein Provisorium. Der chaotischen Fiona gefällt es, gemeinsam in einer Wohnung mit der ordnungsliebenden Nebenbuhlerin zusammenzuleben.

Auch dem künstlerischen Hausherrn, für den das ruhige Junggesellenleben nun endgültig vorbei ist, schmeckt das Leben einerseits mit seiner Muse und andererseits mit seiner Liebe. Doch Reibereien sind vorprogrammiert. Turbulent wird um den Mann gestritten, um die herumliegende Wäsche und darum, wer was im Haushalt macht. Besonders Ruth, die sich auf ungestörte Zweisamkeit eingestellt hatte, leidet unter der unkonventionellen Lebensweise – erst Recht als klar wird, dass der gespielt unbeholfene Heinz kein Kostverächter ist und die nach einem One-Night-Stand von ihm schwangere Statistikstudentin Sylvie anklopft und ebenfalls um Asyl in der ungewöhnlichen Kommune bittet. Eine Geschichte, wie sie gerade geschaffen zu sein scheint für einen Roman, und Heinz nimmt die skurrile Situation aus seinem Leben als Grundlage für sein nächstes Buch: »Der Frauenversteher« – ein neuer Bestseller für den Autor, wie sich später herausstellt.

Text: Manuel Sommerfeld (Blickpunkt Musical 02/2018)

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