Treffen mit Willemijn Verkaik und Alexander Klaws

O-Töne von »Ghost« von der Vorstellung am 10. September 2017 in Berlin

Willemijn Verkaik und Alexander Klaws bei der Cast-Präsentation in BerlinFoto: Sandy Kolbuch

Willemijn Verkaik und Alexander Klaws bei der Cast-Präsentation in Berlin
Foto: Sandy Kolbuch

Am 10. September 2017 stellte Stage Entertainment im Spiegelsaal des Theaters des Westens Willemijn Verkaik und Alexander Klaws als Besetzung für Molly und Sam in »Ghost – Das Musical« vor. Später hatten wir noch die Möglichkeit, im Zoopalast in Berlin erste O-Töne des Bühnenpaars einzufangen.

UM: »Ghost – Nachricht von Sam« ist über 27 Jahre alt. Was verbinden Sie mit dem Film, der Emotionen zeigt, eine Liebes- und zugleich Kriminalgeschichte erzählt und eine phantastische Ebene bereithält?

Alexander Klaws: Ich finde Klassiker großartig, man sie sich in 10 Jahren noch ansehen kann. Sie bleiben immer aktuell. »Ghost« ist ein Stück Filmgeschichte und hat wegen seiner Emotionalität Kultcharakter erreicht. Dies jetzt so auf die Bühne zu bringen ist schon eine große Herausforderung und Verantwortung, der wir uns bewusst sind.

UM: Ist der Druck besonders groß?

Willemijn Verkaik: Für mich ist es eine ganz wundervolle Herausforderung. Wir haben eine tolle Geschichte mit ganz viel Leidenschaft, Liebe, Trauer und auch Humor, die eine große Anzahl Menschen kennen und die wir auf die Bühne bringen dürfen. Ich glaube, uns erwartet eine ganz tolle und spannende Probezeit, auf die ich mich sehr freue.

Willemijn Verkaik und Alexander KlawsFoto: Sandy Kolbuch

Willemijn Verkaik und Alexander Klaws
Foto: Sandy Kolbuch

AK: Der Druck kommt immer von Außen und die Erwartungshaltung ist eine große Herausforderung für uns, aber wir werden die Erwartungen übertreffen. Das Stück bietet den Stoff dafür. Dave Stuarts Musik ist dabei und darauf freue ich mich sehr. Außerdem ist es immer spannend zu erleben, wie etwas ganz Neues entsteht.

UM: Alle sind sehr gespannt auf die Darstellung des Geistes.

AK: Darauf sind wir auch gespannt. Ich habe schon viele Bilder und den Trailer gesehen, leider nicht das Stück in Linz. Ich bin gespannt, wie unsere Show aussehen wird. Es wird ganz viel Neues geben.

Willemijn Verkaik und Alexander KlawsFoto: Sandy Kolbuch

Willemijn Verkaik und Alexander Klaws
Foto: Sandy Kolbuch

UM: Wie fühlen Sie sich in die Rolle ein, damit die Zuschauer später bei jeder Aufführung Ihre Emotionen nachempfinden können?

AK: Ich lebe es.

WV: Ich weiß nicht genau, wie man es macht. Ich komme ins Theater rein und bereite mich vor. Irgendwann schlüpfe ich in die Rolle und die Geschichte führt mich ein.

AK: Es ist immer spannend, weil man nicht jeden Tag die gleiche Laune hat. Und dies muss man nutzen. Wenn bei mir der erste Ton erklingt, weiß ich, wie die Show wird. Ich fühle es und tauche ein in eine fremde Welt ein. In »Ghost« speziell haben wir auch viel Dialog und übertragen dadurch Humor, worauf ich gespannt bin.

Willemijn Verkaik und Alexander KlawsFoto: Sandy Kolbuch

Willemijn Verkaik und Alexander Klaws
Foto: Sandy Kolbuch

UM: Wie wichtig sind bei »Ghost – Das Musical« die Kostüme?

WV: Molly trägt in der Show, was ich auch als Willemijn tragen könnte. Bei Elphaba war es so, dass ich die grüne Schminke aufgetragen bekam und dann war ich Elphaba. Bei Molly ist es noch einmal etwas anderes, weil sie Willemijn sehr nahe kommt.

AK: Als Tarzan sitze ich 1,5 Stunden in der Maske. Sobald die Rastazopf-Perücke sitzt, schaut man in den Spiegel und ist Tarzan. Bei Sam fühlt es sich privater an. Da habe ich auch nicht viel an Maske und trage immer das Gleiche. Es wird spannend werden, zu erleben, was das Stück mit einem macht, wenn man nicht so sehr verwandelt wird. Ich mag es, verwandelt zu werden und in Rollen zu schlüpfen, bei denen man ein anderes Gesicht bekommt. Das wird diesmal anders werden. Ich hoffe, dass das Publikum Lust auf die Reise hat und nicht Alexander Klaws auf der Bühne sieht, sondern Sam.

UM: Vielen Dank für diese ersten O-Töne zu Ihrem Engagement.

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