Hans Müller-Einigen

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Hans Müller-Einigen war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur..

NameHans Müller-Einigen
Geboren am29. April 2021
Geboren inBrünn
Gestorben am8. März 1950
Gestorben inEinigen
Tätigkeiten Autor/-in
Dramaturg/-in
Regisseur/-in

Hans Müller war der älteste Sohn der drei Söhne des Anwaltes Josef Müller und der Johanna Wohlmuth. 1897 übersiedelte die Familie nach Wien. Er studierte an der Universität Wien Rechtswissenschaften und wurde 1907 zum Dr. iur. promoviert. Er besuchte auch die Universitäten von Grenoble und Leipzig, wo er Vorlesungen über Philosophie und Musikgeschichte belegte und unternahm weitere Studienreisen durch Europa und den USA.

Nach Veröffentlichungen während der Studienzeit wurde er bald sehr bekannt und gehörte in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu den am meisten gespielten Autoren des Wiener Burgtheaters. Die satirische Komödie Hargudl am Bach entfachte bei ihrer Premiere 1909 einen der großen Bühnenskandale dieses Theaters, die Aufführung des Stückes Die Flamme 1920 war einer der großen Erfolge des Autors.

Müller lebte damals erst in Wien und dann in Berlin. In den 1920er Jahren ging er nach Hollywood, wo mehrere Filme nach seinen Vorlagen verfilmt wurden (u.a. von Ernst Lubitsch), kehrte nach Berlin zurück und wurde dort Chefdramaturg der Filmfirma UFA, bei der er für Klassiker wie Der Kongress verantwortlich war (Regie: Erik Charell, Musik: Werner Richard Heymann).

Bleibenden Erfolg erzielte Müller im Bereich des Musiktheaters. An zwei der erfolgreichsten Operetten des 20. Jahrhunderts war er beteiligt: Zum einen beruht das Libretto zu Oscar Straus‘ Ein Walzertraum (1907) auf einer seiner literarischen Vorlagen, zum anderen war er selbst Mitautor bei Ralph Benatzkys Im weißen Rößl (1930), für das er die Lustspielvorlage von Blumenthal und Kadelburg bearbeitete und die Figur des Kaisers Franz Joseph einfügte. Ferner verfasste Müller für den Sohn seines engen Freundes Julius Korngold, den Erich Wolfgang Korngold, die Libretti zu Violanta (1916) und Das Wunder der Heliane (1927).

Seit 1930 lebte er in Einigen am Thunersee in der Schweiz zusammen mit seinem Lebenspartner Nikolaus Schwarz; den Ortsnamen machte er dann zu einem Bestandteil seines Künstlernamens.

1945 kehrte Müller nur mehr selten nach Wien zurück, wo am Volkstheater Der Helfer Gottes und Eugenie aufgeführt wurden.

Werke

Im weißen Rössl Buch

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