Tell – Das Musical

Musical nach dem Schiller-Drama »Wilhelm Tell«

MusikMarc Schubring
LiedtexteWolfgang Adenberg
BuchHans Dieter Schreeb
Creative DevelopementJohn Havu
Original TitelTell – Das Musical
Vorlage»Wilhelm Tell« von Friedrich Schiller
Verlag Gallissas Theaterverlag und Medienagentur Berlin

Produktionen

Handlung

Die Habsburger unterdrücken das Volk der Waldstätte am Vierwaldstättersee. Johann, der Herzog von Schwaben, weilt hier, um die Dienste der Landvögte im Namen seines Onkels, König Albrecht, zu kontrollieren. Er wird vom berüchtigten Landvogt Gessler auf dessen Burg geladen. Zu Gast sind auch die junge, frei denkende Adlige Bertha von Bruneck und Ulrich von Rudenz, der Neffe des sterbenden Freiherrn von Attinghausen aus Uri. Attinghausen ist in Sorge, weil sich sein Neffe in die Dienste der Habsburger stellt. Ulrich von Rudenz hegt Hoffnung auf Ansehen und die Gunst der jungen Bertha. Doch sie beschwört Ulrich von Rudenz, sich auf die Seite seines Volkes zu schlagen.

Die Tyrannei wird immer brutaler und so rufen die Vertreter von Uri, Schwyz und Unterwalden zum Aufstand. Sie treffen sich heimlich mit Verbündeten auf dem Rütli, um ihren alten Bund zu erneuern. Als Tells Schwiegervater,Walther Fürst, versucht, Tell für ihre Sache zu gewinnen, lehnt dieser vehement ab. In der Not ist er jedoch für sie da. Vorerst aber für seine Familie und sich selbst. Tell zeigt auf seine Weise Mut und Unabhängigkeit. Als er sich weigert, einen Hut stellvertretend für die Obrigkeit zu grüssen, zwingt ihn Gessler zur Strafe, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schiessen. Bertha fleht um Gnade für Tell, und selbst Ulrich von Rudenz sieht jetzt die Ungerechtigkeit Gesslers. Mit dem zweiten Pfeil trifft Tell Gessler in der Hohlen Gasse und tötet ihn.

Sein Tod ist das Signal für den Aufstand. Ulrich von Rudenz entscheidet sich rechtzeitig für sein Volk und erlangt so Berthas Liebe. König Albrecht wird unterdessen hinterhältig von seinem Neffen Johann ermordet. Nach der Tat sucht Johann als flüchtiger Mönch ausgerechnet Barmherzigkeit bei Tell. Doch Tell weist ihn schroff zurück. Als die Landsleute kommen, um Tell als Held zu feiern, lehnt er die Huldigung ab. Tell wird Symbol für Unabhängigkeit und Freiheit.

Quelle: walenseebuehne.ch

Musiktitel

AKT 1 AKT 2
SO WIE ES IST / PROLOG
(Ensemble, instrumental)
ENTR’ACTE
(instrumental)
ZU HAUS
(Tell)
NICHT UNGESTRAFT Reprise 1
(Gessler)
TELL FLIEHT MIT BAUMGARTEN
(instrumental)
RESPEKT Reprise 1
(Gessler)
HÖFISCHER TANZ
(instrumental)
EIN SCHRITT ZU WEIT
(Berta)
DIE SCHÖNHEIT DER MACHT
(Gessler, Johann)
MEHR VERLANG ICH NICHT Reprise 2
(Hedwig)
DAS FEST GEHT WEITER
(instrumental)
IN ALTDORF
(instrumental)
EIN HOCH AUF DEN LANDVOGT
(Ensemble)
DER APFELSCHUSS
(Solisten und Ensemble)
MEHR VERLANG ICH NICHT
(Tell und Hedwig)
VORHERBESTIMMT
(Hedwig)
RESPEKT
(Gessler)
NOCH NICHT ZU SPÄT
(Ulrich)
WIE SCHÖN
(Ensemble)
DER STURM / FLUCHT / JOHANN
(instrumental)
MIT MÄNNERN WIE DIR
(Fürst, Tell)
HOHLE GASSE – EIN EINFACHER MANN
(Tell)
WENN NICHT DU, WER DANN?
(Gertrud)
NACH DEM SCHUSS
(Tell)
ADLIG ZU SEIN
(Bruneck, Ensemble Damen)
BURGENAUFSTAND
(Solisten und Ensemble)
DER TANZ GEHT WEITER
(instrumental)
NACH DEM BURGENAUFSTAND
(instrumental)
KEINE MACHT DER WELT
(Berta und Ulrich)
DIE SCHÖNHEIT DER MACHT Reprise
(Johann)
WENN DU EIN ZIEL HAST
(Tell und Walter)
FINALE
(Solisten und Ensemble)
NICHT UNGESTRAFT
(Gessler)
WENN IHR NUR EINIG SEID
(Attinghausen)
MEHR VERLANG ICH NICHT Reprise 1
(Tell und Hedwig)
WENN WIR EINIG SIND Reprise 1
(Melchtal)
RÜTLISCHWUR
(Solisten und Ensemble)

Kulturhistorischer Hintergrund

Grundlage: Das Theaterstück ‚Wilhelm Tell‘ von Friedrich Schiller, das dieser konzipierte nach Erzählungen seiner Frau Charlotte, die ihre Jugend in der Urschweiz verbracht hatte, durch Gespräche mit Johann Wolfgang von Goethe, der die Schweiz bereist und Material zu Tell gesammelt hatte und 1804 die Uraufführung in seinem Weimarer Hoftheater persönlich inszenierte. Zuvor machte sich Schiller anhand von Kartenmaterial, Bildern und Plakaten mit Geschichte, Menschenschlag und Landschaft so vertraut, dass er mit seinen plastischen, genauen und farbigen Schilderungen selbst Urschweizer erstaunte.

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