Sweet Charity

Nächstenliebe, Menschenfreundlichkeit, Wohltätigkeit – Charity Hope macht ihrem Namen alle Ehre

MusikCy Coleman
Buch & LiedtexteNeil Simon
LiedtexteDorothy Fields
Original TitelSweet Charity
Deutsche Übersetzung (Dialoge)Karl Vibach
Deutsche Übersetzung (Dialoge)Victor Bach
Deutsche Übersetzung (Liedtexte)Marianne Schubart

Produktionen

Handlung

Nächstenliebe, Menschenfreundlichkeit, Wohltätigkeit – all das bedeutet der Name „Charity“. Und Charity, die mit Zweitnamen auch noch Hope (Hoffnung) heißt, macht ihrem Namen alle Ehre. Denn sie hat in all den Jahren, in denen sie als Animierdame ihre ganz spezielle berufliche Art von Wohltätigkeit ausgeübt hat, niemals ihren Glauben an die echte, ewige Liebe und an die Güte der Menschen verloren. Und das, obwohl sie immer wieder an Männer gerät, die ihre unverdorbene, vertrauensselige Art schamlos ausnutzen. So macht sie zufällig die Bekanntschaft eines italienischen Filmstars, den sie dazu bringt, sich mit seiner Freundin zu versöhnen. Natürlich glauben ihre Kolleginnen nicht, dass sie mit ihm die Nacht verbracht hat, ohne sein Bett zu teilen.

Als sie den Versicherungsvertreter Oscar kennenlernt, hofft sie auf den Beginn eines neuen Lebens. Auch nachdem sie sich ihm offenbart hat, will Oscar sie heiraten, lässt sie dann aber wegen eigener Komplexe auf dem Standesamt sitzen. Charity hat jedoch bereits gekündigt und sitzt nun auf der Straße. Gibt es nicht doch eine Hoffnung, auf ein neues Leben?

Historie

  • Ursprung: Federico Fellinis Film ‚Le Notti di Cabiria‘ aus dem Jahr 1957, den Neil Simon für die Bühne adaptierte
  • 29. Januar 1966: Uraufführung im Palace Theatre am Broadway, New York (US) unter der Regie und Choreographie von Bob Fosse
  • 1966: Nominierung für 12 Tony Awards, ausgezeichnet wurde Bob Fosse in der Kategorie Beste Choreographie
  • 11. Oktober 1967: Premiere im Prince of Wales Theatre am Westend, London (UK)
  • 1969: Verfilmung unter der Regie von Bob Fosse mit Shirley MacLaine in der Hauptrolle
  • 7. Februar 1970: Deutschsprachige Erstaufführung im Hessischen Staatstheater, Wiesbaden
  • 1986: Broadway Revival, gewann 4 Tony Awards in den Kategorien ‚Best Revival‘, ‚Best Featured Actor in a Musical‘ (Michael Ruper), ‚Best Featured Actress in a Musical‘ (Bebe Neuwirth) and ‚Best Costume Design‘ (Patricia Zipprodt)
  • 2005:  2. Broadway Revival mit Christina Applegate in der Rolle der Charity. Diese Produktion erhielt 3 Nominierungen für einen Tony Award
  • 12. November 2009: Premiere am Stadttheater, Bern (CH) unter der Regie von Pascale Chevroton
  • 27. Februar 2010: Premiere am Staatstheater Nürnberg unter der Regie von Stefan Huber

Musiktitel

AKT 1 AKT 2
OUVERTÜRE / CHARITY’S OPENING ENTR‘ ACTE / TAPFERES INDIVIDUUM Reprise
DU SIEHST KLASSE AUS RHYTHMUS DES LEBENS
DIE RETTUNG MACH DIE AUGEN ZU
HALLO PLAYBOY WO SOLL ICH HINGEHEN?
SELBSTGESPRÄCH EINER, DER MICH LIEBT
NUR FÜR REICHE ICH WEIN‘ AUF JEDER HOCHZEIT
KÖNNT‘ MICH JETZT EINE SEHEN ENDE / CHARITY’S THEMA: UND SIE LEBT HOFFENTLICH EWIG
EIN EINSAMER MORGEN
ES MUSS ETWAS GEBEN
CHARITY’S THEMA
TAPFERES INDIVIDUUM

Rollen

Charity Hope ValentineTaxi-Girl Im 'Fandango'-Tanzpalast
HeleneTaxi-Girl Im 'Fandango'-Tanzpalast
NickieTaxi-Girl Im 'Fandango'-Tanzpalast
HermanGeschäftsführer Im 'Fandango'-Tanzpalast
Vittorio VidalItalienischer Filmstar
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