Steam – Das Fantasy-Musical

»Steam – Das Fantasy-Musical« mit Musik und Liedtexten von Amby Schillo und Francesco Cottone sowie einem Buch von Ellen Kärcher

Musik und LiedtexteFrancesco Cottone
BuchEllen Kärcher
Original TitelSteam - Das Fantasy Musical
VorlageDer aus den 1980er Jahren stammenden Bewegung »Steampunk«, Modernes und Futuristisches mit Materialien und Formen aus dem viktorianischen Zeitalter mischt
Uraufführung Am 5. September 2014 in der Neuen Gebläsehalle Neunkirchen
Steam – Das Fantasy-Musical (Neunkirchen 2014)

Produktionen

Handlung

In Imorta herrscht die Königin Esteam mit ihren Ministern, u. a. dem für Sicherheit, für Propaganda oder für Krieg, mit tyrannischer Hand über das Volk auf der Erde. Die Oberen brauchen für ihr ewiges Leben den Dampf und ein Elixier, dessen Rezept nur die Königin kennt, das unter den Dampf gemischt wird.

Was zum Betrieb des Systems nötig ist, fertigen die Mechaniker in Aqua-Town. Ihr Meister ist Zacharias mit seiner besten Mitarbeiterin Martha, deren Spezialität der Bau mechanischer Spieluhren ist. Die »Dampfmacher« mit ihrem Leiter Trebor sorgen außerdem dafür, dass genügend lebenswichtiger Dampf vorhanden ist. Um die Bevölkerung bei Laune zu halten, werden ausgewählte Menschen belohnt, so auch Martha. Während der Preisverleihung spielen roboterartige Wesen wie der Klon 10.0, der vom Sicherheitsminister gesteuert wird, die grünhaarige Formare, die rothaarige Exempla und der Meister des Spiels Histrio eine Rolle. Das Ganze geschieht unter der ständigen Observation durch die Polizistinnen One und Two, die Menschen wie Phileas brutal zwingen, andere auszuspionieren.

Im Kontrast dazu steht die für die Menschen unsichtbare Welt Aetherna, das Reich der Naturgeister. Aus ihr beobachten Gnomus und Gnomis sorgenvoll das Geschehen und entscheiden sich, ins Schicksal der Menschen einzugreifen, da diese ihre Menschlichkeit und ihr Denkvermögen eingebüßt haben. Mit Hilfe eines Zaubersteins helfen sie zuerst Martha, dann Phileas, ihre vergessenen Denkfähigkeiten wiederzufinden. Als Martha anfängt, fremde Gedankengänge zu entwickeln, ahnt die Führung, dass etwas nichts stimmt. Die Minister streben nach dem Rezept der Königin, um ihre Unsterblichkeit zu sichern. Um Martha für sich zu gewinnen, verheißen sie ihr das Aufsteigen in die obere Welt Imorta.

Als jedoch auch Phileas die Wasser-, Feuer- und Naturgeister erkennt und das als giftig geltende Wasser trinkt, gerät die Ordnung aus den Fugen. Um die Diktatur definitiv stürzen zu können, so erkennen Zacharias und Trebor, müssen die Menschen an einem Strang ziehen. Als Trebor den Dampfhahn zudreht, geht den Oberen buchstäblich der Dampf aus und sie sterben. Die Menschen gewinnen ihren Verstand zurück und dürfen auf eine bessere Zukunft hoffen.

Text: Christian Spielmann

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