Linie 1

Musikalische Berliner Revue von Volker Ludwig (Buch und Liedtexte) und Musik von Birger Heymann und der Rockband »No Ticket«

Musik (zusammen mit Band »No Ticket«)Birger Heymann
Buch und LiedtexteVolker Ludwig
Original TitelLinie 1
VorlageWunsch von Volker Ludwig, viele kleine Geschichten anstatt einer einzigen langen zu erzählen und Versatzstücken des »Reichskabarett«-Programms mit der Idee eines Zugabteils sowie Erzählungen von Theatermitarbeitern zum Fahren mit der U-Bahn
Uraufführung Am 30. April 1986 am GRIPS Theater unter Regie von Wolfgang Kolneder

Produktionen

Handlung

Vom Leben und Überleben in der Großstadt

Eine junge Ausreißerin aus der Provinz landet um »Sechsuhrvierzehn« am Bahnhof Zoo, dem Hauptbahnhof (West‐)Berlins der 80er Jahre, auf der Suche nach ihrem »Märchenprinzen«, einem Berliner Rockmusiker. Sie bleibt auf der U‐Bahn‐Linie 1 hängen, dem »Orientexpress« nach Kreuzberg. Ihr begegnet ein Kaleidoskop großstädtischer Typen und Schicksale. Mit ihrer Naivität wirkt das Mädchen wie ein Katalysator, provoziert Kontakte, Reaktionen und Handlungen, die ohne sie nie geschehen würden.

Text: GRIPS Theater

Musiktitel

Originalfassung von Volker Ludwig (1968)

1. Akt
Sechs Uhr vierzehn Bahnhof ZooJunges Mädchen
Tag ich hasse dichLady
WartenPassanten
GegenüberA Capella-Quartett & Chor
KommJunges Mädchen
Wenn die Liebe erwachtBambi & Kleister
Marias LiedMaria
Kontrolletti-TangoKontrolleure / Drei Mädchen / Fahrgäste / Tamile
Der AnmacherEr / Junges Mädchen
Berlin LiedDer Sänger
Es ist herrlich zu lebenHermann
Linie 1Fremdenführerin / Fremdenführer / Touristen
2. Akt
Fahr mal wieder U-BahnSängerin / Sänger / Band
Wilmersdorfer WitwenWilmersdorfer Witwen
Unbekanntes MädchenJunger Mann mit Walkman / Arbeiter /
NachrufEnsemble
Mut zum TräumenJunge / Maria / Ensemble
Komm - RefrainJohnnie / Bambi
Duett / Bitte halt mich festJunge / Junges Mädchen

Wissenswertes

Die Bemühungen, das Stück immer wieder den veränderten Zeitumständen anzupassen, warf viele Schwierigkeiten auf. Die Mauer musste gestrichen werden die Sozialdemokratin durfte nicht mehr „in den Osten“ zu ihrer Schwester fahren, mit „Haste ma nen Euro?“ konnte sich niemand so recht anfreunden. Vom Berlin‐Lied entstanden im Laufe der Zeit vier Varianten die Erweiterung de U‐Bahn‐Linie‐51 zur Warschauer Straße hin wurde dagegen ignoriert

Seit September 2004 wird »Linie 1« wieder in der Originalfasssung von 1986 gespielt. Hier ist Berlin noch die
Stadt, in der in allen Richtungen Osten ist und die Fahrkarte in D‐Mark bezahlt wird.

Text: 25 Jahre »Linie 1« am 30. April 2011

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