Kid Victory

Song-Drama von John Kander (Musik und Geschichte) und Greg Pierce (Buch, Liedtexte und Geschichte)

Musik und GeschichteJohn Kander
Buch, Liedtexte und GeschichteGreg Pierce
Original TitelKid Victory
VorlageDer Geschichte von John Kander und Greg Pierce
Uraufführung Am 22. Februar 2017 am Vineyard Theatre am Off-Broadway, New York (USA) unter Regie von Liesl Tommy nach einem Tryout-Produktion in 2015 am Signature Theatre in Arlington, Virginia

Handlung

Unfähig, bei seinen Eltern, seiner Freundin Suze oder der konservativen Baptisten Gemeinde, zu punkten, wendet sich der siebzehnjährige Luke – wie so viele Teenager – der Welt des Computer-Spiels zu, um einen Platz zu finden, an dem er ein Sieger sein kann. Er gerät an Regatta 500 ein weltweites Live-Game, in dem man sein eigenes Boot bauen und ein Rennen gegen die Welt gewinnen kann. Lukes Renn-Name ist »Kid Victory«.
Der pädophile Michael findet heraus, dass Luke in der Nähe wohnt und lockt ihn mit dem Reiz, sich dessen Dinghi anzuschauen fort von zu Hause fort und entführt ihn. Fünf Jahre lang hält er ihn seinem Keller – meist in Handschellen und unter Drogen gesetzt – gefangen, demütigt ihn, missbraucht ihn und schenkt ihm Zuneigung. Trotzdem gelingt es Luke zwischendurch zu fliehen. Doch wegen der erstickenden Emotionalität seines Elternhauses kehrt er zurück in den vermeintlich »sicheren Hafen« seines Gefängnisses. Insgesamt ist er ein Jahr lang von zu Hause weg, bevor ihm endgültig die Flucht gelingt.
Seine Mutter, die evangelikale Eileen, versucht alles, ihn wieder in das »normale« Leben zu integrieren. Ihre Mission führt dazu, dass sie die Mitglieder der Gemeinde miteinbezieht in ihren Kreuzzug. Gail betätigt sich als Amateur-Therapeutin der Kirche und quält Luke mit der Konfrontation der Vergangenheit. Lukes Flashbacks werden schlimmer. Seine Familie ist nicht in der Lage zu sehen, dass er nach dem Erlebnis bei Michael ein anderer Mensch ist. Obwohl Lukes Vater versucht, das mangelnde Verständnis seiner Frau zu entschärfen, missversteht er seine Bedürfnisse. Auch seine frühere Freundin Suze versteht nicht, weshalb er auf einmal diese Distanz braucht.
Vorläufig Halt findet Luke in der unkonventionellen Beziehung zu der Floristin Emily, doch auch das ändert sich, nachdem er Emily mit ihrer Tochter Mara, die sich entfremdet hatte, wieder zusammengeführt hat. Eine uneingeschränkte Liebe verbindet ihn nur mit dem jungen, homosexuellen Andrew, den Luke online kennenlernt, nachdem er wieder zu Hause ist. Doch die Flashbacks seiner Gefangenschaft hören nicht auf, genau wie die Versuche seiner Mutter, ihn von einer gesunden Selbstheilung abzuhalten. Immer wenn er glaubt, siegen zu können, sabotiert sie ihn.

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