»Johnny Blue« von Stanislav Moša und Klaus Chatten (Buch), Ralph Siegel (Musik) mit Liedtexten von Bernd Meinunger
| Musik | Ralph Siegel |
| Liedtexte | Bernd Meinunger |
| Buch | Klaus Chatten |
| Buch | Stanislav Moša |
| Original Titel | Johnny Blue |
| Uraufführung |
Am 28. März 2015
am Městské divadlo Brno (CZ) unter Regie von Stanislav Moša |
| Szenische Lesung |
Am 7. November 2016
im Wintergarten Berlin unter Regie von Christoph Weyers
Johnny Blue (Berlin 2016) |
| Tschechische Übersetzung | Stanislav Moša |
| Verlag |
Pirol Musik – & Bühnenverlag Ralph Siegel e.K. |
Produktionen
Handlung
Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Johnny ist blind und erarbeitet sich ein paar Cent als Straßensänger. Sein Cousin Nick drängt ihn ob seiner schönen Stimme dazu, der Plattenchefin Senta vorzusingen. Sie ist mit seiner Tante Hilde befreundet, einer russischen Milliardärsgattin.
Johnny singt ihr vor und wird sofort unter Vertrag genommen. Es beginnt eine atemberaubende Karriere, die ihn zu einem Gesangscontest nach Moskau mit anschließender Europatournee führt.
Quasi über Nacht wird er zum Star. Die Liebe zu seiner Freundin Anna, ein Mädchen mit einem großen Feuermal im Gesicht, leidet unter seinem Erfolg. In Sentas Augen steht Anna seiner Karriere nur im Weg und sie organisiert eine Beziehung zu einem jungen Model, das im Gegensatz zu Anna keinen optischen Makel hat. In einem stillen Moment offenbart Senta, dass sie Mephisto ist, eine Teufelin. Sie bietet Johnny im Tausch gegen seine Seele sein Augenlicht an. Johnny lässt sich zwei Monate zur Probe auf den Pakt ein. Wenn Senta dann auf Johnnys Wunsch ihr Teufelswunder rückgängig machen soll, bekommt sie auch seine Seele nicht. Johnny ist völlig überfordert, als er plötzlich sehen kann. Er lässt sich in den berühmten Moskauer Ray Club ausführen und kommt erstmalig mit einer Welt in Berührung, die ihm bisher verschlossen war. Johnny verändert sich, wird selbstsüchtig, unsympathisch, gar fies. Anna, die er dabei völlig vergisst, kämpft um Johnny. Senta hat gegen den starken Bund zwischen Anna, Johnny und dessen Familie keine Chance und in einem spektakulären Countdown wird Johnny vor der Verdammnis gerettet.
Das Augenlicht ist Johnny geblieben und endlich kann er seine Anna auch mit eigenen Augen sehen.
Text: Gallissas Theaterverlag
