Gefährliche Liebschaften (Lippmann/Doll/Gäßler)

»Gefährliche Liebschaften« von Heiko Lippmann (Musik), Christian Doll (Buch und Liedtexte) und Andreas Gäßler (Buch)

MusikHeiko Lippmann
Liedtexte und BuchChristian Doll
BuchAndreas Gäßler
Original TitelGefährliche Liebschaften
VorlageBriefroman »Les Liaisons dangereuses« von Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos
Uraufführung Am 25. Juli 2014 bei den Domfestspielen Bad Gandersheim
Gefährliche Liebschaften (Bad Gandersheim 2014)

Produktionen

Handlung

Der Vicomte de Valmont liefert sich ein Duell mit dem Chevalier de Danceny, der ihn bezichtigt, seine große Liebe Cécile de Volanges verführt zu haben. Ehe das Duell einen Sieger kennt, wird die Geschichte der vermeintlichen Verführung in Rückblenden erzählt.
Das Leben der Marquise de Merteuil ist von Freizügigkeit gekennzeichnet und von einer hemmungslosen
Lust, andere Menschen zu verletzen. Aus Rache, weil der Comte de Gercourt sie sitzen ließ, versucht sie, Valmont mit einer perfiden Wette zu überzeugen, die erst 15-jährige Cécile zu verführen, um sie so um die Ehe mit Gercourt zu bringen. Doch Valmont will sich nicht auf so einen leichten Beutefang einlassen, denn er ist zum ersten Mal in seinem Leben richtig verliebt, nämlich in die verheiratete Madame de Tourvel.
Im Haus der Marquise sind Cécile und ihre Mutter zu Gast sowie der junge Chevalier de Danceny, der Cécile Gesangsunterricht erteilt. Zwischen Danceny und Cécile funkt es sofort und die frisch Verliebten tauschen
Briefe aus. Doch Cécile zögert, sich schriftlich gehen zu lassen. Erst auf Einwirken der Marquise lässt sie ihren Gefühlen freien Lauf.
Im Landhaus von Madame de Rosemonde, Valmonts Tante, gesteht Valmont Madame de Tourvel seine Liebe, doch sie sieht in ihm nur einen Lügner und Verführer. Der Diener Azolan verrät Valmont, dass die Zofe Sophie vom Tafelsilber stiehlt. Valmont tauscht den Platz mit dem Diener und verlangt von Sophie die Briefe seiner Geliebten im Gegenzug zu seinem Schweigen über ihren Diebstahl.
Als er die Schreiben liest und herausfindet, dass seine große Liebe mit Madame de Volanges korrespondiert,
die sie vor ihm und seinen Verführungskünsten gewarnt hat, entscheidet er sich nun doch, Cécile zu verführen. Die Marquise verrät Madame de Volanges, dass Cécile Liebesbriefe in ihren Noten versteckt und sorgt somit dafür, dass der Chevalier von der aufgebrachten Mutter des Hauses verwiesen wird. Cécile wird mit Valmont zu dessen Tante geschickt, um ihren Kummer zu vergessen. Dort gibt Valmont vor, ihr helfen zu wollen.
Noch einmal beteuert Valmont Madame de Tourvel seine Zuneigung, doch diese lässt ihn wiederum abblitzen. Darauf schleicht er sich in das Zimmer des Mädchens und vergeht sich an ihr. Fast zur gleichen Zeit verführt die Marquise den Chevalier de Danceny. Als Madame de Tourvel kurz darauf nach Paris reist, folgt ihr Valmont. Endlich gibt sie seinem Werben nach und gesteht ihm ihrerseits ihre Liebe.
Doch die Marquise macht Valmont klar, dass er einen Ruf zu verteidigen habe. Jetzt, nachdem ihm mit der Verführung der Madame de Tourvel sein Meisterstück gelungen sei, müsse er sein Leben als Playboy wieder aufnehmen. Valmont lässt sich von seiner großen Liebe mit der Prostituierten Emilie im Bett  erwischen, sodass diese sofort mit ihm bricht.
Nach dieser Aktion verliert die Marquise ihr Interesse an Valmont, hat sie doch sein Glück und das seiner Geliebten zerstört. Außerdem hat sie Danceny über Valmonts Abenteuer mit Cécile informiert. Valmont erkennt zu spät, dass er seine einzige wahre Liebe verriet, nur um diese perfide Wette zu gewinnen. Während des Duells mit dem Chevalier, der ihn gefordert hat, gibt er diesem die Briefe der Marquise und bittet ihn, sie zu lesen und der ganzen Welt von deren Intrigen zu berichten. Valmont verteidigt sich nicht und stirbt an einem Degenstich. Als die ganze Welt von den Intrigen der Marquise erfahren hat, steht diese allein und verlassen da.

Text: Christian Spielmann

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