Dracula, l’amour plus fort que la mort

»Dracula, l’amour plus fort que la mort« von Kamel Ouali (Buch) mit der Musik diverser Komponisten

BuchKamel Ouali
Original TitelDracula, l’amour plus fort que la mort
VorlageDie 1897 von Bram Stoker erfundene Geschichte vom blutsaugenden Graf Dracula
Uraufführung Am 30. September 2011 im Palais des Sports Paris (F) unter Regie und Choreographie von Kamel Ouali

Handlung

Der grausame Graf Vlad führt 1462 in Transsylvanien (Siebenbürgen) Krieg gegen die Osmanen. Seine Frau Elisabeth glaubt, dass er im Gefecht getötet wurde, und nimmt sich das Leben. Als Vlad die schreckliche Nachricht erfährt, verneint er gepeinigt von Leid die Kirche und verwandelt sich mithilfe obskurer Mächte in den Vampir Dracula. Der Vampir Sorci und die Vampir-Damen Satine und Poison werden seine Helfer.
Ende des 19. Jahrhunderts will Dracula in seinem Schloss ein Immobiliengeschäft mit dem Notarschreiber Jonathan Harker abschließen. Ein Foto von Jonathans Frau, Mina, erinnert ihn an Elisabeth. Um Mina, in die er sich verliebt hat, zu begegnen, muss er nach London reisen.
Nach der komplizierten Reise begegnet Dracula Mina, die ihn jedoch ignoriert. Er lernt auch die rassige Lucie kennen, die mit Doktor Seward verheiratet ist. Sorci, Satine und Poison fungieren in verschiedenen Situationen als Erzähler und erklären, dass Dracula Lucie aus Verzweiflung gegenüber Minas Gleichgültigkeit beißt.
Jonathan teilt Mina in einem Brief mit, dass er erkrankt ist. Kurz entschlossen reist sie nach Transsylvanien, wo er schnell wieder zu Kräften kommt. Doch Dracula interessiert Mina immer noch nicht. Das Ehepaar reist zurück nach London, wo Lucie sich durch den Biss in einen Vampir verwandelt hat. In seiner Hilflosigkeit wendet sich Seward an den Vampirjäger van Helsing, der Lucie in seinem Asyl interniert. Dracula taucht dort wieder auf, als Mina am Bett ihrer Freundin sitzt. Jetzt kann sie dem Grafen nicht mehr widerstehen. Mina liebt den Grafen zwar innig, hat aber die Gefahr durch Lucies Tod erkannt und gibt ihm den Gnadenstoß.

Text: Christian Spielmann (blickpunkt musical 06/11)

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