Das Haus in Montevideo

Musical-Komödie von Thomas Bäppler-Wolf und Gabriel Groh

MusikGabriel Groh
Buch und LiedtexteThomas Bäppler-Wolf
OriginalbuchCurt Goetz
Original TitelDas Haus in Montevideo
VorlageDie Komödie »Das Haus in Montevideo« von Curt Goetz, als deutschsprachige Erstaufführung am 27. Dezember 1950 in Berlin auf die Bühne gekommen und 1951 mit Curt Goetz Drehbuch verfilmt
Uraufführung Am 1. November 2017 im Theatrallalla in Frankfurt am Main unter Regie von Thomas Bäppler-Wolf

Produktionen

Handlung

Prof. Dr. Traugott Hermann Nägler ist ein Lehrer vom alten Schlag, der Frau und Kinder sogar beim Essen nach Flüssen und lateinischen Präpositionen befragt und Mutter über den Mund fährt, wenn er etwas nicht hören will. Zudem ist Nägler ein Moralapostel vor dem Herrn und sorgte einst dafür, dass seine Schwester Josephine mit 18 Jahren des Elternhauses verwiesen wurde, weil sie ein uneheliches Kind erwartete.
Als er vom Tod der verschollenen Schwester hört, fürchtet er Beerdigungskosten, stattdessen soll seine Tochter Atlanta erben. Voraussetzung ist, dass sie mit ihren Eltern nach Montevideo kommt.
Ihren Namen trägt sie, weil die Eltern auf dem amerikanischen Schiff »Atlanta« getraut wurden. Nägler hat trotzdem kein gutes Gefühl, zerreißt erst einmal die Schiffskarten, lässt sich dann aber – im Sinne der Wohltätigkeit und seiner Familie – von seiner klugen Frau überzeugen, mit Pastor Riesling und Atlanta nach Montevideo zu reisen.
In Montevideo treffen Professor und Pastor auf Madame de la Rocco, die mit hintergründigem Lächeln erzählt, dass Josephine mit dem Vermögen, welches sie mit ihrer »kleinen Gabe« verdient hatte, ein Institut für diese leichtlebige Stadt gründete. Auch Atlanta soll dort aufgenommen werden. Nägler glaubt, es handele sich um ein Bordell, und rettet seine Tochter vermeintlich, indem er sie in einem Hotel unterbringt, während er auf den Notar wartet. Dort trifft Atlanta auf ihren geliebten, schüchternen Herbert, der es vor ihrer Reise nicht geschafft hat, den Professor um ihre Hand zu bitten. Deshalb ist er auf dem gleichen Schiff gereist, um das Versäumte nachzuholen, doch da er beim Abitur durchgefallen ist, fürchtet sich Herbert vor seinem ehemaligen Lehrer. Währenddessen erfahren Pastor und Professor von der 19-jährigen Belinda die wahre Natur der Maria Marcado-Stiftung (so Josephines Künstlername), gegründet um musikbegabte Mädchen, wie Josephine eines war, damit sie nicht in einem Bordell landen.
Doch das Institut darf nicht veräußert werden, womit nur das Bargeld bleibt, das Atlante erben könnte. Allerdings ist damit eine Klausel verbunden: »Sollte sich eine Tragödie wie meine am trauten Herd meines tugendhaften Bruders wiederholen […], fließt das Geld dem Opfer, das heißt der Mutter des unehelichen Kindes, zu.« Alles scheint vergebens, doch der scheinheilige Professor denkt ernsthaft darüber nach, seine Tochter erst nach ihrer Entbindung mit Herbert zu verheiraten. Mutter bestellt zuhause Schiffskarten für die »Atlanta«, damit auch die Kinder auf ihr heiraten können. Doch alles kommt anders, denn ein Schiff ist kein Äppelkahn …

Musiktitel

Originalliedtitel von Thomas Bäppler-Wolf

Akt 1
Ouvertüreinstrumental
TomatenProf. Nägler
WunderbarPastor Riesling
HerbertAtlanta
Wegen Reichtum geschlossenProf. Nägler & Mutter Marianne
Auf WiedersehenMutter Marianne & Herbert
Akt 2
Das Haus in MontevideoProf. Nägler
AtlantaHerbert
MoralAnwalt
Auf und abMutter Marianne
Wegen Reichtum geschlossen - Reprisealle
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