Amélie

Fabelhafte Musical-Welt der Amélie Poulain von Daniel Messé (Musik und Liedtexte) sowie Nathan Tysen (Liedtexte) und Craig Lucas (Buch)

Musik und LiedtexteDaniel Messé
LiedtexteNathan Tysen
BuchCraig Lucas
Original TitelAmélie
VorlageJean-Pierre Jeunets Komödie »Die fabelhafte Welt der Amélie« aus dem Jahr 2001
Uraufführung Am 11. September 2015 am Berkeley Repertory Theatre in Berkeley (USA), unter Regie von Pam MacKinnon
Broadway-Premiere Am 3. April 2017 im Walter Kerr Theatre in New York, unter Regie von Pam MacKinnon

Handlung

Amélie Poulain gilt als herzkrank und darf wegen ihrer paranoiden Eltern weder auf eine öffentliche Schule gehen, noch andere Kinder sehen. Ihr fehlt jede körperliche und emotionale Nähe, sodass sie sich mit ihrem Goldfisch allein ihre eigene Phantasiewelt schafft.

Als ihre Mutter bei einem skurrilen Unfalls ums Leben kommt, isoliert sich auch ihr Vater ganz von der Welt.
Die Jahre vergehen und Amélie zieht aus ihrem Elternhaus aus. Sie findet eine Arbeit als Kellnerin im Café »2 Moulins« und freut sich an den kleinen Dingen in ihrem grauen Alltag.

Am Tag, an dem der Tod von Lady Diana gemeldet wird (31. August 1997), findet die junge Frau hinter einer losen Badezimmerfliese in ihrer Wohnung das Kästchen eines Jungen, der dort in den 1950er Jahren seine mit Schätze versteckt hatte. Sie entscheidet sich, den Eigentümer zu finden. Falls dieser bewegt ist, wird sie ihr Leben damit verbringen, anderen Leuten zu helfen, so beschließt sie. Es gelingt ihr tatsächlich, Dominique Bretodeau ausfindig zu machen, der über alle Maßen gerührt ist.

Der erste Mensch, dem sie Gutes tut, ist ihr Vater, der auf einmal Gartenzwerge aus aller Welt erhält und schließlich selbst auf Reisen geht. Sie straft den tyrannischen Gemüsehändler und fördert die Liebesbeziehung zwischen der hypochondrischen Georgette und dem eifersüchtigen Joseph. Sogar der Concierge ihres Hauses beschert sie ein kleines Glück, indem sie einen Liebesbrief ihres verschollenen Geliebten fälscht.

Immer wieder trifft Amélie einen Sammler von weggeworfenen Automaten-Passbildern: Nino Quincampoix. Als sie das Album findet, dass dieser verloren hat, erkennt sie einen Seelverwandten in ihm. Doch ihre Schüchternheit und Unsicherheit im Umgang mit Menschen verhindert lange Zeit, dass sie ihn wirklich trifft. Erst der Glasknochen-Kranke Maler Raymond Dufayel macht ihr Mut, das Leben zu genießen, wie man es nur kann. Am Ende finden Nino und Amélie zusammen.

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