Alexis Sorbas

»Alexis Sorbas« von Claus J. Frankl und Pavel Fieber (Buch), Markus Munzer-Dorn (Liedtexte) und Konstantin Wecker (Musik)

MusikKonstantin Wecker
LiedtexteMarkus Munzer-Dorn
BuchClaus J. Frankl
Original TitelAlexis Sorbas
VorlageDer Roman »Alexis Sorbas« von Nikos Kazantzakis (1946)
Uraufführung Am 26. Juni 2010 auf der Freilichtbühne im Turm Baur des Theater Ingolstadt, unter Regie von Pavel Fieber
Alexis Sorbas (Ingolstadt 2010)
Verlag Gallissas Theaterverlag und Medienagentur Berlin

Produktionen

Handlung

Der Lebenskünstler Alexis Sorbas lernt auf Kreta einen jungen Mann kennen, den er einfach nur »Der Boss« nennt. Dieser plant, ein stillgelegtes Bergwerk wieder zu betreiben und, ganz nebenbei, Erholung beim Schreiben zu finden. Im Dorf Elafterios hoffen die beiden, Arbeiter zu finden, die in der Mine arbeiten wollen. Die Bevölkerung regieren nicht nur ein strenger Bürgermeister, sondern auch bizarre, uralte Traditionen und Gesetze: Eine scheinheilige Ehre, die eher ein Gemisch aus Hass, Gier und Neid ist, treibt die Bewohner an.
Sorbas und Der Boss finden eine Unterkunft bei Madame Hortense, einer Französin, die hier gestrandet ist. Sorbas findet sofort Gefallen an der rassigen Frau, die er »Bubulina« nennt. Die junge hübsche Iphigenia (Gini genannt), die Tochter des Dorfwirtes, hilft Madame gelegentlich. Im Dorf keinen guten Ruf genießt Witwe Surmelina, in die sich Der Boss auf den ersten Blick verliebt. Auch Pawlis, der Sohn des Bürgermeisters, ist unsterblich in Surmelina verliebt. Als er erkennt, dass sie den Boss lieber mag, nimmt er sich das Leben. Die Bewohner geben Surmelina die Schuld daran, und blind vor Hass tötet der Bürgermeister die Witwe. Die Beziehung zwischen Hortense und Sorbas endet ebenfalls dramatisch. Hortense, die fest daran glaubt, dass Sorbas sie innig liebt und heiraten wird, erkrankt. Schließlich stirbt sie nach einer fiktiven Trauung in seinen Armen.
Im Bergwerk vermuten die Arbeiter schwarze Diamanten, neue Stollen sollen gebaut werden und Sorbas will eine Seilbahn errichten, um das benötigte Holz direkt zur Mine zu befördern. Doch beim ersten Versuch bricht die Konstruktion zusammen, aber Sorbas hat sich noch nie von solchen Schicksalsschlägen klein kriegen lassen. Er kann sogar den Boss überzeugen, dass Tanzen über alles Leid hinweg tröstet …

Text: Christian Spielmann (Blickpunkt Musical 04/12)

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