»Wallace« – Bühnenbildpräsentation im Theater am Marientor

Associate Designerin Cara Newman, Künstlerischer Leiter Wolfgang DeMarco, Bühnenbildner Charles Quggin und Regisseurin Katja Thost-HauserFoto: Birgit Bernds

Associate Designerin Cara Newman, Künstlerischer Leiter Wolfgang DeMarco, Bühnenbildner Charles Quggin und Regisseurin Katja Thost-Hauser
Foto: Birgit Bernds

Das Theater am Marientor Dusiburg feiert am 14. November 2019 die Uraufführung von »Wallace«Foto: Birgit Bernds

Das Theater am Marientor Dusiburg feiert am 14. November 2019 die Uraufführung von »Wallace«
Foto: Birgit Bernds

Wolfgang DeMarco, Produzent, Co-Autor und Künstlerischer Direktor von »Wallace«, präsentierte am Dienstag, 13. August 2019 im Theater am Marientor Eindrücke des Bühnenbildes der Uraufführung, das Charles Quiggin designt hat. In diesem Zusammenhang betonte DeMarco, dass in Duisburg eine Produktion auf Broadway-Niveau am Entstehen ist. Das betreffe nicht nur den technischen Aufwand, sondern auch die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Kreativteams. Zudem wird es 13 Musiker im Orchestergraben geben, die die Musik von Todd Schroeder zum Klingen bringen werden.

Charles QugginsBirgit Bernds

Charles Quggin
Foto: Birgit Bernds

Zu Charles Quiggins letzten Werken im deutschsprachigen Bereich gehören »Ein Amerikaner in Paris« am Linzer Landestheater und die Oper »Cleopatra« an der Oper Graz. Zuvor war er Associate Designer der österreichischen Erstaufführung von »Rebecca«, »Der Besuch der alten Dame« und »Don Camillo & Peppone« bei den Vereinigten Bühnen Wien sowie »Tarzan« (Broadway und Deutschland) und »Aida« (München und Tournee). Associate Designerin ist Cara Newman, die mit Quiggin vor einem halben Jahr mit der Arbeit an dem Bühnenbild begonnen hat.

Foto: Birgit Bernds

Foto: Birgit Bernds

Sie haben experimentiert und Welten für die zu erzählende Geschichte entwickelt, die sie gleich im Bühnenbild-Modell zeigen. Noch verdeckt das Frontcover des Stückes das Modell.

Qiggin ging es darum, die verschiedenen Welten, in denen »Wallace« spielt, zu definieren und klar erkennbar voneinander zu trennen.

Es gibt 3 Hauptspielorte im Stück:

»Wallace« -Bühnenbildpräsentation im Theater am MarientorFoto: Birgit Bernds

Der Baum im Lauf der Jahreszeiten als Sinnbild für Schottland
Foto: Birgit Bernds

Die schottische Welt ist sehr ursprünglich, rau und wild. Ihr Symbol ist ein Baum auf einem Felsen, Feld und Blätter. Bei diese Darstellung von Natur werden Seide, Nebel und Wind eine Rolle spielen. Die Bauten sind aus Holz.

Der zweite Schauplatz ist der englische Hof, eine dekadente Welt, für die wir gotisch angehauchte Architektur verwenden. Es ist eine magische Welt, es gibt Korridore, in denen die Intrigen gesponnen werden. Wir haben Westminster Abbey mit der Hochzeit, Kerzenlicht schafft eine wunderbare Atmosphäre, und den Hof Edwards I. mit dem Thronsaal.

Das England des 12./13. Jahrhunderts - hinter GazevorhangFoto: Birgit Bernds

Das England des 12./13. Jahrhunderts – hinter Gazevorhang
Foto: Birgit Bernds

Der Thronsaal Edward I. auf der Drehbühne mit gotischen ArchitekturelementenFoto: Birgit Bernds

Der Thronsaal Edward I. auf der Drehbühne mit gotischen Architekturelementen
Foto: Birgit Bernds

Westminster Abbey mit Kerzen, Ort der Hochzeit zwischen Edward I. und MargaretheFoto: Birgit Bernds

Westminster Abbey mit Kerzen, Ort der Hochzeit zwischen Edward I. und Margarethe
Foto: Birgit Bernds

>Und der dritte Spielort ist Frankreich, eine opulente Glitzerwelt. Hier wird es eine große Tanznummer geben.

Opulentes Frankreich mit Erkennungszeichen Fleur-de-LysFoto: Birgit Bernds

Opulentes Frankreich mit Erkennungszeichen Fleur-de-Lys
Foto: Birgit Bernds

Von Frankreich geht es zurück nach Schottland, dem in der Ausstattung eine etwas andere Qualität zugewiesen wird. Es wurde sich für ein anderes Material entschieden.

So wie die Geschichte die Menschen verändert, so verändert sich der anfängliche Baum auch in seinem Kleid im Laufe des Stückes, durchlebt die verschiedenen Dekaden: Frühjahr – Sommer – Herbst, und am Ende haben wir Winter. Dennoch endet es mit einem Hoffnungsmoment. Es wird eine Hochzeitszeremonie geben, die Menschen sind fröhlich und Bänder hängen im Baum, die im Wind wehen.

Schottische Holzpalisade mit SchildornamentenFoto: Birgit Bernds

Schottische Holzpalisade mit Schildornamenten
Foto: Birgit Bernds

Sehr viel Atmosphäre soll kreiert werden – zusätzlich zum realen Set unterstützt durch eine Video-Wand, sodass das Publikum sofort weiß, in welcher Welt es ist und diese fühlt: Wellen, die gegen die Felsen schlagen … Es wird zwei große Schlachten geben, die sehr aufregend werden. Sie sehen Männer auf den Mauern mit Flammen auf den Backscreens.

Mehr wollten Regisseurin Katja Thost-Hauser, die teilweise als Übersetzerin fungierte, und Charles Quiggin noch nicht verraten.

Die Uraufführung von »Wallace« wird am 14. November 2019 im Theater am Marientor gefeiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.
unitedmusicals.de